Zum Internationalen Tag der Sinti und Roma: Antiziganismus benennen, begegnen und den Nährboden entziehen!

Der Internationale Tag der Sinti und Roma ist ein weltweiter Aktionstag, um die Kultur dieser ethnischen Minderheit zu feiern und gleichermaßen auf Diskriminierung und Verfolgung aufmerksam zu machen.

Rassistische Ressentiments und Einstellungen gegenüber Sinti und Roma, die bis weit in die Mitte unserer Gesellschaft reichen, bilden den Nährboden für antiziganistische Straf- und Gewalttaten ebenso wie für Ungleichbehandlungen durch Behörden und strukturelle Diskriminierungen z.B. im Bildungssystem und auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt.

Die kürzlich veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2025 machen eindrücklich deutlich, dass Straf- und Gewalttaten gegen Sinti und Roma zunehmen und weiterhin fast ausschließlich rechtsextrem motiviert sind. Darauf weist das Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz e.V. anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Sinti und Roma hin.

Gemeinsam habe man die Aufgabe, rassistischen Ressentiments durch präventive Informations- und Bildungsarbeit zu begegnen, Angehörige der Minderheit durch Empowerment zu stärken und von Diskriminierung betroffene Personen durch Beratung und Begleitung bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen.

„Dieser Aufgabe stellen wir uns seit vielen Jahren und dieser Aufgabe stellen wir uns auch weiterhin“, so Joachim Schulte und Jacques Delfeld Junior. „Das aber bedarf auch in Zukunft nicht nur zivilgesellschaftlichen, sondern weiterhin auch staatlichen Engagements.“

Für die Pressemitteilung des Netzwerks diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz klicken Sie hier.