Gemeinsam für einen diskriminierungssensiblen Sport

Wie können Sportvereine und -verbände im Umgang mit Diskriminierung unterstützt werden? Und welche Rolle kann Antidiskriminierungsberatung dabei spielen?

Mit diesen und weiteren Fragen haben sich der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und das Antidiskriminierungsbüro Rheinland-Pfalz (ADB) bei einem gemeinsamen dreistündigen Treffen intensiv auseinandergesetzt.

Im Mittelpunkt stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen: wir erhielten spannende Einblicke in die Strukturen, Arbeitsbereiche und Schwerpunkte des Landessportbundes und konnten zugleich unsere Arbeit in der qualifizierten Antidiskriminierungsberatung vorstellen.

Besonders im Fokus stand der Umgang mit Diskriminierung im Vereins- und Verbandsalltag. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, mit welchen Situationen Sportvereine konfrontiert sein können, wo Unsicherheiten entstehen und welche konkreten Handlungsmöglichkeiten Vereinen zur Verfügung stehen. Dabei ging es auch um die Frage, wie diskriminierungssensibles Handeln im Sport gestärkt und nachhaltig verankert werden kann.

Der Austausch hat deutlich gemacht: ein diskriminierungsfreier und respektvoller Sport braucht Zusammenarbeit, Wissen und gute Anlaufstellen. Die Perspektiven aus Sportpraxis und Antidiskriminierungsberatung ergänzen sich dabei auf besondere Weise.

Umso mehr freuen wir uns, die bestehende Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz weiter zu vertiefen und gemeinsam neue Ideen und Ansätze zu entwickeln.

Wir freuen uns auf den weiteren Austausch und auf viele gemeinsame Impulse für einen Sport, in dem alle Menschen willkommen sind und sich sicher und respektiert fühlen können.